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Tragbarkeit

Tragbarkeit ist ein zentraler Begriff in der Immobilienfinanzierung und beschreibt, ob ein Käufer langfristig in der Lage ist, die finanziellen Verpflichtungen einer Immobilie zu tragen. Dabei wird sichergestellt, dass die monatlichen Kosten im Verhältnis zum Einkommen realistisch und nachhaltig sind.

Die Tragbarkeit wird anhand der folgenden Kriterien berechnet:

  • Hypothekenzinsen: Es wird oft mit einem kalkulatorischen Zinssatz von etwa 5% gerechnet, um auch bei Zinserhöhungen die Tragbarkeit zu gewährleisten.
  • Nebenkosten: Zu den laufenden Kosten zählen Heizung, Strom, Wasser und Unterhalt, die in der Regel auf 1% des Immobilienwertes geschätzt werden.
  • Amortisation: Die Kosten für die Rückzahlung der zweiten Hypothek fließen ebenfalls in die Berechnung ein.

Die Gesamtkosten dürfen nicht mehr als 33% des Bruttoeinkommens des Käufers überschreiten.

 

Bedeutung in der Schweiz

Die Tragbarkeit dient in der Schweiz dazu, finanzielle Überlastung bei Immobilienkäufern zu vermeiden. Banken und Kreditinstitute überprüfen sie genau, bevor sie eine Finanzierung bewilligen. Ein zu hohes Verhältnis der Gesamtkosten zum Einkommen kann dazu führen, dass die Finanzierung abgelehnt wird.