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Immobilienfinanzierung

Immobilienfinanzierung bezeichnet die Bereitstellung finanzieller Mittel für den Kauf, Bau oder die Renovierung einer Immobilie. Sie umfasst verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten, darunter Bankkredite, Eigenkapital, Hypotheken und Förderprogramme.

Finanzierungsmöglichkeiten und Ablauf

Die Immobilienfinanzierung besteht typischerweise aus mehreren Bestandteilen:

  • Eigenkapital: Ein wichtiger Teil der Finanzierung ist das Eigenkapital, welches in der Regel mindestens 20% des Kaufpreises ausmacht.
  • Hypothek: Der Restbetrag wird in den meisten Fällen durch eine Hypothek finanziert, die in zwei Säulen aufgeteilt ist (erste und zweite Hypothek).
  • Kreditprüfung: Vor der Finanzierung prüfen Banken die Kreditwürdigkeit und Bonität des Käufers, wobei Einkommen, Schulden und Vermögenswerte berücksichtigt werden.

 

Wichtige Faktoren in der Schweiz

In der Schweiz gibt es spezifische Regelungen, die bei der Immobilienfinanzierung beachtet werden müssen:

  • Tragbarkeit: Die laufenden Kosten für die Immobilie dürfen 33% des Bruttoeinkommens nicht überschreiten.
  • Amortisation: Die zweite Hypothek muss innerhalb von 15 Jahren zurückgezahlt werden.
  • Zinssätze: Hypothekenzinsen variieren stark und sollten verglichen werden (z. B. Festzins- oder Libor-Hypotheken).